Die Hunde

Alle aktuellen Hunde(-rassen) stammen vom Wolf ab. Der Ursprung des (Haus-)Hundes (canis lupus familiaris) wird, die wissenschaftlichen Angaben differieren, auf ca. 140000 Jahre bzw. ca. 40000 Jahre vor unserer Zeit angesetzt.

Die Schweizer Sennenhunde sind aus den Bauernhunden entstanden, die über Jahrhunderte in der Land-wirtschaft als Treib-, Hof-, Zug- oder Metzgerhunde eingesetzt wurden. Die beiden Größeren (Berner und Grosser Schweizer Sennenhund) waren, als "Zweinutzungsrassen", auch Zughunde. Die beiden klei-neren Typen (Appenzeller, Entlebucher) waren Treibhunde für das Treiben von Vieh. Sennenhunde sind auch noch heute Bauernhofhunde, sie gelten als aufmerksam, wachsam und standorttreu.

Die Vorfahren der heutigen Bernhardiner waren die in der Schweiz weit verbreiteten groβen Bauern-hunde, die  in wenigen Generationen zur aktuellen  Rasse gezüchtet wurden.

Haus- und Hofhunde gibt es auch unter den anderen Berghunden (dazu zählen weltweit über 50 Rassen bzw. Landschläge) - etwa Landseer, Neufundländer, Hovawart und Leonberger.

 

 

Schweizer Sennenhunde

Großer Schweizer und Berner SennenhundAppenzeller und Entlebucher Sennenhund (v. l. n. r.)

 

mittelgroße bis große Arbeits-, Begleit- und Familienhunde, ca. 42 - 56 cm  bzw. 58 - 72 cm Widerristhöhe und ca. 20 - 35 kg bzw. 35 - 55 kg Gewicht; ursprünglich Treib-, Hüte-, Haus-, Wach- und Hofhunde bzw. Wach- und Zughunde

 

 

Bernhardiner 

(St. Bernhardshund)

 

sehr große Begleit- und Familienhunde, ca. 65 - > 100 cm Widerristhöhe und 55 - > 85 kg Gewicht,

ursprünglich Begleit-, Wach- und Hofhunde

 

... und auch andere Berghunde

Landseer, Neufundländer, Hovawart, Leonberger, Pyrenäen- und Pyrenäenberghunde

 

goße bis sehr große Begleit- und Familienhunde, ca. 60 - > 100 cm Widerristhöhe und 50 - > 80 kg Gewicht,

ursprünglich (und auch noch heute) Wach-, Hof- und Hirten-/Herdenschutzhunde

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