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Ben hat die passenden Menschen gefunden

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  • Ben hat die passenden Menschen gefunden

    Das ist Ben



    Ben ist ein 4 Jahre alter, kastrierter Appenzeller Rüde.

    Ben konnte nicht in seiner Familie bleiben und lebt momentan in einer Tierpension.

    Ben braucht Jemanden, der mit viel Verständnis, Liebe und Geduld mit ihm arbeiten kann und möchte, da er etwas ängstlich zu sein scheint und auf fremde Menschen zum Teil mit Aggression reagiert. Ben lässt sich gut mit Leckerchen bestechen, aber mit Köperlichkeiten sollte man vorsichtig sein.
    Wenn Ben sich bedrängt fühlt, reagiert er mit Abwehr.

    Wenn Ben Vertrauen gefasst hat, ist er sehr Menschen bezogen, aber das kann eine Zeit dauern.

    Wir wünschen uns für Ben eine Person, die bereit ist ihn in Ruhe zu lassen und ihm die Zeit zu geben, die er benötigt.

    Es muss mit Ben gearbeitet werden, aber mit viel Geduld und Liebe.

    Die neue Familie sollte keine Kinder haben.

    Wer möchte Ben zeigen, dass auf seine Signale und Wünsche geachtet wird?





  • #2
    Wir suchen für Ben dringend eine End- oder Pflegestelle. Ben ist in einer Pension unter gebracht und die Kosten sind sehr hoch, weswegen er schnell in eine erfahrene Familie ziehen muss.

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    • #3
      Tagebucheintrag vom 27.03.2017

      Ben ist heute wohlbehalten bei seiner Pflegefamilie angekommen.
      Ruht euch erst einmal aus
      Wir freuen uns auf eure Geschichten und Bilder

      Hier ein kleines Video und ein Bild von Ben Schatz

      https://youtu.be/di4vHLJifSY

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      • #4
        Tagebucheintrag vom 31.03.2016

        Ben ist nun seit Sonntag bei uns, und musste gleich zu Anfang schon ein bisschen was mitmachen. Schließlich war ja Ostern, da stand ein Familienspaziergang an, bei dem er sich echt gut schlug.
        Er zog zwar etwas an der Leine, aber mit der Übung, die wir an der Hand haben, lässt sich das mittlerweile immer besser in den Griff bekommen.
        Auch den anderen Hunden in der Familie gegenüber verhielt er sich wie ein Gentlemen. Der Familie gegenüber war er zurückhaltend, aber freundlich.
        Wir selbst haben ihn zeitweise als sehr verschmust erlebt, aber eben halt auch manchmal zurückhaltend und abwartend.

        Abends haben wir jetzt schon öfter die Erfahrung gemacht, dass er da wohl in Ruhe gelassen werden möchte und eher griesgrämig drauf ist. Ich weiß nicht, ob es was mit Schmerzen zu tun hat, diesbezüglich muss ich mich noch mit seiner ehemaligen Krankengymnastin in Verbindung setzen, machen wir ja dieses Gewichtsmanschettentraining, was ja auch Muskelkater verursachen kann, obwohl wir es nicht übertreiben. Wenn man ihn da nicht in Ruhe lässt erntet man dann gerne mal ein Knurren und wenn man das dann nicht gleich versteht ein unmerkliches Verziehen der Lefzen.

        Es ist halt auch ein Problem das typische Appenzeller brummen, wenn etwas gerade sehr wohltuend und entspannend ist, von dem Knurren zu unterscheiden. Es sind bei Ben nur Nuancen.
        Unsere Hündin brummt eigentlich nur und hat diesbezüglich nie geknurrt.

        Mit ihr versteht er sich gut, aber auch ihrem echt süßen Charme kann er widerstehen, wenn sie ihn umgarnt und er gerade mal gar keine Lust hat. Ist halt stur, wussten wir aber ja schon.

        Des Weiteren scheint es so, als wenn er in seinem vierjährigen Hundeleben nicht sehr viel erlebt hat. Im Wald ist wirklich alles andere dermaßen interessant, dass das bisschen Mensch, welches sich blöderweise am Ende der Leine befindet, einfach nur bremst. Auch von seinem Namen hält er nicht viel. Ist halt um so schwieriger ihn zu überzeugen, wenn man ihn wegen der Futtermittelallergie nicht mit Leckerchen bestechen kann. Aber wir beißen uns durch.
        Wasser ist auch dermaßen interessant, dass er mir am Dienstag dann mal glatt in den Dorfbrunnen gefallen ist vor lauter Enthusiasmus, auch an Bächen vorbei laufen ist interessanter als nach seinen Leuten zu gucken.
        Heute hat er wohl zum ersten mal nen Kong entdeckt. Da bekam er dann seine Mahlzeit mit. --> Das hebt dann die Zeit des Vertilgens von 15 Sekunden auf ca. 2 Minuten

        Außerdem beeindruckend ist es wenn er sich wieder einmal in unserem Holzlager bedient und mit Holzscheiten kommt von ca. 10-15 cm Durchmesser und 30 cm Länge. Diese möchte er dann bitte nach Möglichkeit weit weg geworfen bekommen, damit er sie postwendend mit viel Tam tam wieder zu einem zurück bringen kann. Dann natürlich bitte wieder werfen.

        Ich bin echt gespannt auf die kommenden Wochen und hoffe er wird abends irgendwann einmal nicht mehr so brummelig reagieren.

        Viele Grüße, bis die Tage


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        • #5
          Tagebucheintrag vom 17.04.2016

          Guten Abend,
          so, jetzt haben wir endlich mal Zeit gefunden zu schreiben.

          Also in der Zwischenzeit ist sehr viel passiert. Wir haben von Guido gesagt bekommen, dass Ben wohl bei uns angekommen ist und nun nach Kräften versucht uns zu erziehen.

          Wir haben dann mal gleich heute bei unserem Hundeverein ein bisschen Grundkurs angefangen und uns nochmal fit machen lassen für gewisse Verhaltensweisen.
          Das wäre dann so was wie: "Ich bell Dich jetzt mal so lange an, bis Du entweder taub wirst oder dieses verdammte Spielzeug endlich aufhebst und wirfst"
          oder "ich kann gerade gar nicht ab, dass Du beim Nachbarn am Gartenzaun laberst, während ich doch gerne unterhalten werden mag."
          Ben ist wirklich sau schnell im lernen und hat so einiges schnell durchschaut. Aber daran arbeiten wir konsequent, weswegen wir dann mal in den letzten Wochen nicht so viel Zeit hatten, zu schreiben.

          Wir hatten leider auch ein bisschen mit "Futteragressivität" zu tun , bekommen aber auch das mittlerweile ziemlich gut hin. Leider schlingt er immer noch, was uns halt sehr verwundert, sagt man dies doch eher Hunden aus Tierheimen nach?
          Auch einen Spitznamen hat er sich verdient, durch sein Verhalten, das er allabendlich zeigt:
          Egal wie toll der Tag auch war, den wir hatten, ab einer bestimmten Uhrzeit bin ich der A....! Ich weiss nicht, welches Verhalten mich dann dazu macht, aber dann ist er für mich nicht mehr zu sprechen . Er dreht den Kopf weg, geht sogar unter den Esszimmertisch (als wenn wir jemals einen Hund unter den Tisch geschickt hätten), zeigt mir gegenüber dann auch absolutes Meideverhalten. Gott sei dank helfen hier auch Leckerli, mit denen er dann wieder unter dem Tisch raus kommt und auch aus dieser Haltung. Trotzdem kam ich nicht umhin ihn SchiZo zu taufen, ist er doch von einer Sekunde auf die andere ein anderer Hund. Vielen Dank auch an die Vorbesitzer, wäre mal interessant zu wissen, was dort abends passierte....
          Trotzdem ist er in allen Situationen gut zu händeln, brummt oder knurrt zwar ab und zu, aber wirklich ernst gemacht hat er bis jetzt nie.

          Aber es gibt auch viel Positives zu berichten. Da sind die vielen Momente in denen man dem "kleinen" Ben was Neues zeigen kann und er total verwundert zu einem hoch schaut, oder die morgendlichen Kuschelstunden im Bett. Leider denkt er, er wäre ein Schosshündchen und man bekommt auch mal liebevoll eine mit der Pfote gewischt. Er lässt uns mittlerweile auch ohne Probleme Zecken ziehen, von denen er irgendwie mehr als genug aufstöbert. Ab und zu findet er jetzt sogar Maya gut. Wobei trotzdem der Neid in punkto Ressourcen zu überwiegen scheint. Aber das wird schon. Teilen ist ja bekanntlich nie einfach.
          Er freut sich tierisch, wenn wir nach Hause kommen und wartet ganz treu an der Tür, wenn er bei meiner Mutter bleibt, die ihn übrigens auch nicht mehr hergeben mag. Ebenso wie meine Schwester, die der festen Überzeugung ist, er wäre ein fleischgewordener Knuddelbär. Auch die Katze meiner Mutter hat überlebt und ist kurzerhand adoptiert worden.

          Heute war ein schöner Tag. Nicht nur, dass Ben heute 5 Jahre alt wurde , nein wir haben auch mit unserer Familie und deren Hunden den verpassten Osterspaziergang nachgeholt.
          Dies taten wir auf dem Mittelalterweg. Das sind dann ca. 8 km wandern bergauf- und ab. Überall Natur und viele Möglichkeiten sich auszupowern mit den anderen Hunden. Ben war oft an der Schleppleine und lässt sich gut abrufen. Wenn dann auch noch ein Leckerli (getrocknete Pferdelunge) winkt, dann umso besser. Mit unseren Hunden ist er absolut verträglich, wir haben da so zwei Zicken dabei, eine Pudelhündin und ein Jack Russel Rüde, aber selbst mit diesen Luftpumpen legt er sich nicht an, sondern lässt sie halt pöbeln. Er geht dann weg, gibt wohl Wichtigeres.

          Zum Abschluss gab es dann heute abend noch ein Festmahl für Ben und seinen Gast Maya, geräucherte Lüftröhre, hört sich eklig an, aber die beiden würden dafür Kopfstand machen.

          Anbei noch ein paar Bilder von den letzten Tagen.

          Viele Grüße



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          • #6
            Tagebucheintrag vom 17.05.2016

            Hallo und guten Abend,
            da haben wir uns was eingefangen. Ich weiß nicht annährend was das Frauchen mit unserem Schizo angefangen hat, aber Sie hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
            Wir haben uns am Freitag abend fertig gemacht und gepackt um an den Pfingsten zelten zu gehen.
            Irgendwann hat sich unser Ben bei dem Durcheinander auf die Couch gelegt, auf Alex Platz. Leider hatte er noch das Halsband an, das wir lieber ausziehen, das sieht so blöd aus, wenn an dieser Stelle das Fell so plattgedrückt wird wenn es ständig am Hund ist.
            Also setzte ich mich auf gleicher Höhe wie Ben auf einen Hocker. Meiner Meinung nach war er wach.
            Ich näherte mich ihm vorsichtig, weil ich ja weiß, dass er abends gerne mal schizo ist und dann knurrt. Also, kurz an dem Rand seines Ohres vorbeigestrichen und die Hand - Gott sei Dank - gleich wieder zurück gezogen, denn dann brach echt die Hölle los. Er schreckte hoch, fletschte die Zähne vom Feinsten und fixierte mich mit seinem Blick. Ich konnte komplett sein ganzes Gebiss begutachten. Ich sagte ihm ruhig mit einer Handbewegung er solle gehen, woraufhin er dann meine Hand anfletschte, erst als ich tief durchatmete, mich seitwärts ein drehte und fauchte, er solle nun endlich gehen, tat er dies auch. Ich kann echt sagen, dass an meinem Körper jedes einzelne Haar zu Berge stand, soviel Adrenalin war da unterwegs.

            Konsequenz: Couchverbot, keine Streicheleinheiten, die er selbst einfordert, außerdem musste er beim Zelten leider alleine in den Kofferraum, denn nachts im Dunkeln im Zelt kann man sehr schlecht verhindern, ihn aus Versehen zu berühren und die ganze Nacht Maulkorb fanden wir auch nicht so gut.
            Beim Zelten selbst kam er mit allen Hunden gut aus und war auch zu den Menschen freundlich, wobei ich natürlich dafür gesorgt habe, dass die Kinder, die dabei waren ihm nicht zu nahe kamen. Leider ist für uns nicht wirklich zu erkennen wann er so abgeht, meistens aber ja halt abends.

            An einem Abend hat er dann wieder einmal Stunk mit unserer Maya gemacht, wobei da nur geknurrt und gebellt wurde, und das nachdem sie den ganzen Tag ohne Zwischenfälle miteinander verbracht hatten.

            Am zweiten abend wollten wir ihm die Chance geben, dann doch zumindest einen Teil der Zeit mit uns im Zelt zu verbringen, aber ich war im Zelt und er kam nicht herein. Als ich ihn rief zeigte er Meideverhalten indem er sich weg drehte. Also doch wieder Kofferraum. Schade.

            Jetzt sind wir wieder zu Hause, was natürlich einfacher zu händeln ist, man kann ihn einfach in Ruhe lassen.

            Morgen gehen wir zum Tierarzt, da kann dann mal abgeklärt werden, wie es um seine Schmerzen steht.

            Außerdem werden wir wohl demnächst wieder mit unserer alten Tierverhaltenstherapeutin arbeiten. Natürlich wäre es hilfreich zu wissen was ihm widerfahren ist. Da frage ich mich immer, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, mit den Vorbesitzern Kontakt aufzunehmen.
            Die Situation ist nicht einfach, richtet sich die Aggresivität hauptsächlich gegen mich. Außerdem macht man sich natürlich Sorgen um seine Mutter, ist sie doch schon etwas älter und weniger hundeerfahren.

            Ganz einfach macht es uns unser Ben nicht.

            Den ganzen Tag ist er echt gut händelbar und brav. Die Hundetrainerin möchte natürlich viel über seine Vorgeschichte wissen. Schwierige Situation.
            Werde euch auf dem Laufenden halten.

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            • #7
              Tagebucheintrag vom 19.05.2016

              Hallo ihr,
              Vielen Dank für die Anregungen. Hundetrainerin ist eingeschaltet.
              Das mit dem Ignorieren muss ich klar stellen. Ich habe ihn nicht ausgegrenzt. Die Trainerin meinte schon beim ersten Training mit Cindy und Maya, man sollte darauf achten wie oft ein Hund einen aktiviert und wie oft man den Hund. Dementsprechend sollte man sein stupsen etc. ignorieren und wenn er dann weg geht ihn später rufen, damit man es selbst entschieden hat. Das habe ich jetzt in den letzten Tagen getan und habe den Eindruck, dass Ben meine Individualdistanz mehr respektiert. Trotzdem habe ich natürlich mit ihm geübt und ihn gestreichelt, nur halt wenn es mir passte. Er wird gelobt wenn er etwas gut macht, kriegt aber eben auch gezeigt wenn etwas nicht richtig war durch ignorieren. Das geht ja nicht ewig. In seiner Beschreibung stand ja, er braucht ne klare Ansage. Die kriegt er nun halt.
              Bis jetzt funktioniert das auch gut, bin gespannt was unsre Trainerin meint.
              Wir bemühen uns sehr und wollen ihn erstens in keinem Fall verlieren und zweitens keinen Beißunfall provozieren.
              Melde mich demnächst wieder.

              Grüße

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              • #8
                Tagebucheintrag vom 31.05.2016

                Ein neues Video von Ben:

                https://www.youtube.com/watch?v=jZh7LgwC22U

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                • #9
                  Tagebucheintrag vom 03.07.2016

                  Hallo ihr,

                  Wir senden euch viele Grüße, bei uns - wie sollte es auch anders sein- ist nicht annährend Sommer in Sicht und es regnet gerne immer mal wieder. Trotzdem sind es ab und zu über 20°C, was uns natürlich bei unserem sehr lebendigen und fitten Appenzeller Rüden etwas in die Hände spielt.
                  Wir haben mittlerweile einige Tierarzt Besuche hinter uns. Einer bei dem festgestellt wurde, dass Ben zu leicht ist (mittlerweile ausgebügelt, er kriegt fast das Doppelte der vorher angeratenen Portion), eine leichte Anämie (auch wieder im Lot, Tierarzt braucht vorerst kein Blut mehr von unserem Bubi), einen Augenarzt (den musste man anknurren, starrte er einem doch unverschämter Weise direkt in die Augen!), und einem Hundetrainer Besuchr. Alle Teilnehmer haben es unbeschadet überlebt
                  Unsere Hundetrainerin hat uns dann erst einmal einige Tips zum vermeiden gefährlicher Situationen gegeben. Dann wurde bei unserem Termin erläutert, dass Ben wohl ein Geduldsproblem hat (interessanter Weise hatte dies unsere süße kleine Cindy auch, leider konnten wir es nie lösen, aber es begegnet einem ja bekanntlicherweise alles wieder). D.h. wir üben Geduld:
                  -Geduld beim Rausgehen in den Garten
                  -Geduld beim Spazieren gehen
                  -Geduld bis es Futter gibt
                  -Geduld wenn Herrchen mal nicht gleich reagiert
                  Es ist wunderbar.
                  Auch einen ausgeprägten Jagdinstinkt konnten wir feststellen, wobei ich die Qualitäten als Jäger in Fragen stelle:
                  Gingen wir doch an einem toten Reh vorbei, welches Ben - auf der Pirsch - nicht im Geringsten wahr nahm. Leider machte ich den Fehler es ihm zu zeigen. Seine Idee: Ich packe es am Ohr und fresse es. Ich hatte alle Hände voll zu tun, zuerst das Reh vom Hund und dann den Hund vom Reh weg zu bekommen. Es brachte also keine Entspannung so ein Reh mal aus der Nähe beschnuppern zu können..... blöde Idee
                  Auch ein Norweger Geschirr haben wir mittlerweile von der Tiertrainerin bekommen: Jedes Mal wenn er also jetzt nach rechts oder links umgelenkt wird, nachdem er in die Leine läuft, wird er gelobt weil er ja dann notgedrungen in unsere Richtung guckt. Seine Reaktion zuerst: böses Gucken, dann nach dem Lob: natürlich habe ich das extra gemacht;-)
                  Er hat mittlerweile ein eigens für ihn angefertigtes Kissen, dort ist sein Ruhepol, da kann er relaxen.
                  Doch nicht genug, jetzt haben wir ne läufige Hündin und Ben ist nicht uninteressiert. Wobei er sich wahrscheinlich wie ein Gentlemen verhalten würde, würde unsere Maya ihn nicht nach allen Regeln der Kunst becircen. Sie legt es echt drauf an. Was folgt? Natürlich erstes Mal Stelldichein der beiden, weil mein lieber Schatz nicht so richtig aufgepasst hat. Danach echt viel Aufregung.

                  Ben ist wirklich sehr flott und schlau. Er isst alles was er kriegen kann. Unter anderem ganze Radieschen, Karotten, Erdbeeren etc.
                  Zu Erdbeeren wäre dann zu sagen, dass er mit ging beim ernten. Da hatte ich noch Geleitschutz. Als ich vom Ernten zurück ging, war auf einmal mein Geleitschutz verschwunden. Beim zurück schauen: Ben steht an meinen Erdbeeren und versucht eine ganze Traube Erdbeeren selbst zu ernten (man gönnt sich ja sonst nichts). Hat den Mund etwas voll genommen, gingen nicht ab. Ergebnis: Kein Alleine sein von Ben und meinen Erdbeeren.
                  Auch beim Spielen hat sich Einiges verbessert: Er bellt Gott sei Dank lange nicht mehr so viel wie am Anfang. Wir versuchen auch den Rest noch zu schaffen.
                  Auch meinen Geburtstag haben alle unbeschadet überstanden. Ben verhielt sich sehr gut, obwohl auch Kinder da waren. Natürlich haben wir sie nie ohne Aufsicht gelassen. Aber er war relaxt und auch unseren aufsässigen Hunden gegenüber sehr entspannt.
                  Ben hat sich absolut in die Herzen unserer Familie gestohlen, auch Maya und er verstehen sich besser.
                  Einen blöden Zwischenfall hatten wir Gott sei Dank nicht mehr.
                  Langsam kann dann jetzt mal Ruhe einkehren und wir beginnen mit Alltag.

                  Viele Grüße (hoffentlich gewinnen wir jetzt endlich gegen Italien)

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                  • #10
                    Tagebucheintrag vom 10.07.2016

                    Neues Video von Ben Schatz

                    https://youtu.be/TvEXmxuos1I

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                    • #11
                      Tagebucheintrag vom 24.10.2016

                      Hallo,
                      da sind wir wieder. Seit dem Urlaub ist die Zeit nur so verflogen. Apropos Urlaub. Im August hatten wir die erste Extremsituation mit unserem Ben. Das ganze in Rieden am Waldsee (obacht Wasser) zusammen mit meiner Schwester und ihren 2 Jack Russell Terriern.
                      Leider hatten wir die Wohnung für die Zwei mit gebucht, d.h. relativ kleine Hunde. Ben musste deswegen dann mittig im Gang auf seinem Kissen vor den Füssen meines Lebensgefährten übernachten in nem super kleinen Zimmer. Aber alles gut geklappt.
                      Wenn Ben sauer ist, geht er bockig ins Bett und mag dann nix mehr hören. Das hat er dort in der Wohnung dann auch so gehandhabt und sogar der kleine Jack Russell Bub meiner Schwester hat das Ganze unbeschadet überstanden.
                      Hier ein paar Bilder aus unserem Urlaub:












                      Nach dem Urlaub stand dann der Geburtstag meiner Tante an. Was so ne echte Hundemenschen betrifft: wir machten dann die 7 Weiher Tour bei uns in der Gegend. WASSER!!!
                      Ben war so aufgeregt, er zog meinen Lebensgefährten durchgehend ca. 4 Stunden durch den Wald, irgenwann hatte dieser keinen Nerv mehr. Ich dementsprechend auch nicht, also schickten wir einen kleinen Wunsch ans Universum: bitte lass uns genügend Bindung zu Ben aufgebaut haben, so dass er wieder zu uns kommt und schnallten ihn das erste Mal von seiner Leine. Blöderweise mitten im Wald, an sich nicht das Problem (er bellte ununterbrochen, jedes Reh in der Nähe suchte wohl das Weite).
                      Eher ein Problem: einer dieser blöden 7 Weiher war in der Nähe und Ben kann Wasser riechen. Er war dann mit einem riesigen Satz drin und fing sofort an seine Bahnen zu schwimmen. Von wieder raus kommen keine Spur. Auch das mit der Bindung ging nur bedingt, weil einige Familienmitgliedern näher an den Weiher gingen und es ganz toll fanden. Unser Ben schwimmt Bahnen und sie lehnen an den Schildern "Baden verboten" und kringeln sich vor Freude.
                      Als wir dann alle überzeugen konnten mit uns weiter zu gehen, kam dann unser Ben auch irgendwann wieder aus dem kühlen Nass
                      Alles in allem kommt er mir vor wie ein zu groß geratener Welpe sobald er Wasser sieht

                      Was so eine richtige Wasserratte ist, geht natürlich Wasser bei jedem Wetter. Also auch bei ca. 15 Grad und einem eiskalten Bostalsee (war so kalt, dass er nach Luft japste). Rauszukriegen war er fast trotzdem nicht.
                      Ja und dann....
                      .... war er krank. Also ab in die Tierklinik, hustete ja mal nicht schlecht und keiner wusste ob er nun was Falsches gegessen hat (kein Häufchen draußen ist sicher vor ihm und er ist sauschnell dabei) oder was ihm sonst widerfahren war.
                      Tierklinik: einem Hund der schon einmal gebissen hat in den Hals gucken --> also Narkose.
                      Diagnose: Mandelentzündung.
                      Naja, seither halten wir uns echt fern von kaltem Wasser. Ist aber alles wieder gut.
                      Jetzt haben wir Flöhe

                      So, jetzt steuern wir mal auf Halloween zu und gucken was das so bringt
                      übrigens Kürbis isst er auch

                      versuchen uns nächstes Mal etwas früher zu melden. Verdauen auch erst mal die Kastration unserer Hündin Maya. Sie hatte in letzter Zeit ja sehr viel Probleme mit Scheinschwanger und so. Aber Op gut überstanden, jetzt muss sie sich ruhig halten

                      Mittwoch Termin bei Hundetrainerin. Themen:
                      - Leinenführigkeit
                      - wie randaliere ich nicht an der Leine, wenn uns ein anderer Hund entgegen kommt
                      - ich darf zwar Pferd essen, weil ich Allergie habe, aber keine lebenden jagen, dass muss ich Herrchen überlassen

                      Ach so, kleiner Nachtrag, wir waren Ende des Sommers noch bei einem ganz tollen Event mit Ben und Maya: "Hunde im Freibad".
                      Das ganze fand in Saarbrücken statt und jeder, der Lust hatte konnte hin kommen. Die Hunde durften schwimmen, die Herrchen bis zu den Knien ins Wasser. Da waren wir furchtbar stolz auf unseren Ben. Er beachtete keinen der anderen Hunde und lief auf ohne Leine nicht weg.

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                      • #12
                        Tagebucheintrag vom 22.11.2016

                        Hallo,

                        bin gerade nicht sicher, ob wir noch weiter Tagebuch schreiben sollen?
                        Wollen ja keinen nerven.
                        Haben den Termin mit unserer Hundetrainerin wahr genommen und sie sagte wir hätten schon viel mit Ben erreicht. Leider hat er wohl nicht gelernt an Hunden vorbei zu gehen. Also nächste Übung.
                        Gott sei dank, haben wir viel erreicht, denn irgendwie hat unser Bub mit uns kein Glück.
                        Jetzt hat er sich die Wolfskralle angerissen, leider wuchs sie auch nach annähen nicht an und wir mussten sie komplett entfernen lassen.
                        Da musste er dann viel Geduld haben. Doch trotz sehr großem Schmerz (leider haben wir nicht gleich gesagt Vollnarkose, unser Tierarzt meinte es geht auch so) hat er bis jetzt NIE nach uns geschnappt. Und auch wenn er ziemlich angep....sst war, hat er sich sehr schnell wieder gefangen. Er ist schon ein tapferer Bursche und mag einfach lieb sein.
                        Im Moment haben wir wohl die Serie.
                        Jetzt hoffen wir mal, dass das gut verheilt und wir langsam ein bisschen Ruhe bekommen.
                        Es verstärkt sich immer mehr der Verdacht, dass unser Ben wohl in seinem Leben leider nicht viel kennenlernen durfte, denn er ist unerfahren wie ein Welpe. Dadurch passieren anscheinend diese ganzen Dinge. Letztes Mal ist er aus lauter Übermut gegen unsere Holzbank im Garten gelaufen. Am Auge fehlt nun ein bisschen Fell
                        Deswegen könnte auch der Beißunfall zustande gekommen sein, meinte unsere Tiertrainerin. Er hat halt nie gelernt sozial mit anderen zu leben. Und alles was neu ist macht ihn unsicher.
                        Falls wir nun keine Gegenwehr bekommen werden wir euch weiter auf dem Laufenden halten


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                        • #13
                          Tagebucheintrag vom 18.02.2017

                          Ein neues Video von Ben.

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