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Bernhardiner Max hat eine wundervolle Familie gefunden

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  • Bernhardiner Max hat eine wundervolle Familie gefunden

    Das ist Max




    `Max´ Besitzer musste ins Krankenhaus und kann sich nicht mehr um Max kümmern, so dass Max zur Zeit im Tierheim untergebracht ist.

    Max spielt sich anfänglich gerne als "Big Boss" auf, aber er hat ein großes Herz und ist eigentlich wie ein großes Baby. Er bellt und knurrt teilweise fremde Menschen an, was sich durch Leckerchen ganz schnell ändert. Dann ist er der liebste Hund der Welt.
    Er kann beeindruckend sein, hat aber noch nie gebissen. Wenn er Menschen kennt, ist er sehr verspielt, gibt ständig Pfote und es ist gar kein Problem, mit ihm zu arbeiten.

    Er zieht ziemlich an der Leine, vor allem wenn er zu einem anderen Hund möchte.
    Beim TA ist er lieb und auch Autofahren ist kein Problem.

    Wenn er bei seinen Menschen ist, ist er sehr zufrieden. An neuen Orten ist er zunächst etwas durch den Wind, da er sein ganzes Leben nur mit einer Person auf einem Hof gelebt hat.

    Er ist lernbegierig. Mit anderen Hunden hat er kein Problem, er versucht aber Chef zu sein. Er ist mit einer Hündin zusammen und war da etwas aufsässig und wollte Chef spielen. Als die Hündin ihn aber einmal richtig angeknurrt hat, hat er sich so erschrocken, dass er rückwärts einen Satz gemacht und halb in der Wand gelandet ist. Max muss einfach noch einiges lernen.

    Wer möchte dem hübschen Max ein tolles Zuhause schenken?
    Zuletzt geändert von Anne V.; 10.05.2016, 23:02.

  • #2
    Tagebucheintrag vom 02.04.2016

    Max ist gestern gut in seiner Pflegefamilie angekommen.

    Kommentar


    • #3
      Tagebucheintrag vom 03.04.2016

      Hallo ihr Lieben

      Ich (Max) bin gestern gegen 22:00 Uhr gut zu Hause angekommen. Die Weiterfahrt war richtig spannend. Es gab zwar auf der Autobahn erstmal nur sehr viele Autos zu sehen, egal aus welchem Fenster ich geschaut habe. Aber bei den Pausen zwischendurch konnte ich immer wieder was neues entdecken. Ganz besonders das leckere Essen. Glaube es waren zerkleinerte Enten- und Gänsebrüste. Sie waren richtig gut abgekocht und richtig lecker. Nur diese komischen, etwas harten Bröckchen waren gestern nicht so ganz mein Fall. Immer mal wieder habe ich aus versehen solche Bröckchen beim Fressen mit eingeatmet. Aber ich bin ja ein schlaues Kerlchen und habe sie wieder fein säuberlich neben dem Napf auf die Erde gelegt.

      Zu Hause dann angekommen hatte ich erst ein wenig Probleme mit der Treppe. Die sah im Dunkeln richtig gefährlich aus. Heute, bei Tageslicht und Sonnenschein weiß ich gar nicht mehr, warum ich mich gestern erst nicht getraut habe. Ich war da bestimmt schon viel zu müde.

      Die Nacht war ruhig. Anfänglich konnte ich erst nicht schlafen und habe statt dessen ganz vorsichtig mein neues Zuhause angeschaut. Ich bin ganz leise und nur auf Zehenspitzen durch die Wohnung gegangen und habe mich immer wieder vergewissert ob ich das auch darf. Schließlich war es ja schon spät und ich wollte keinen Krach mehr machen. Ein paar Stunden habe ich dann aber doch noch geschlafen.

      Um 4:00 Uhr heute morgen hat mich aber meine Blase wieder geweckt. Gott sei Dank steht mein neues Herrchen auch schon so früh auf und ist mit mir schnell in den Garten gegangen. Er hat sich dann aber wieder ins Bett gelegt. Ich habe dann artig vor der offenen Schlafzimmertür gelegen und aufgepasst, dass Herrchen und Frauchen nicht geklaut werden. Um kurz vor 6:00 Uhr ist dann Frauchen

      mit mir eine kleine Runde gegangen. Ich war ganz brav und habe nicht gezogen. Brauchte ich auch gar nicht. Die Gute hat sich einfach meinen großen Schritten angepasst.

      Heute nachmittag habe ich dann im Garten geduscht. Herrchen und Frauchen haben nämlich gesagt ich würde ziemlich streng riechen. Diese Gemeinheit habe ich ihnen aber gleich wieder heimgezahlt. Ich habe einfach gewartet bis ich richtig nass war und habe mich dann kräftig geschüttelt.

      So, jetzt gehe ich aber wieder in den Garten. Bei dem tollen Wetter kann man nämlich richtig gut mit Herrchen rumtoben.
      Vielleicht sehe ich dann ja auch wieder eine Katze. Die von heute Morgen ist, nachdem ich 2x kurz gebellt habe, gleich verschwunden und hat sich bisher noch nicht wieder sehen lassen. Komisch, denn ich habe doch nur Hallo zu ihr runter gerufen.

      Rückfahrt
      Hier stehe ich vor der Küche. Das Laminat dort sieht richtig gefährlich aus. Da könnt ihr mir zureden bis ihr schwarz werdet. Ich mache keinen Schritt weiter.
      Ich schau immer wieder mal nach, aber die Katze ist nicht mehr da.

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      • #4
        Tagebucheintrag vom 05.04.2016

        Hallo ihr Lieben

        Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu erzählen. Es gibt ja so viel was ich gestern erlebt habe.

        Die besagte Katze hat es doch tatsächlich nochmal gewagt in den Garten zu kommen. Stromert da im Dunkeln durch die Gegend und erschreckt mich. Aber der habe ich erstmal ordentlich was erzählt. Hätte mich Herrchen nicht zurückgehalten hätte ich sie mir geholt. Ich mag nämlich Katzen. Schön kross und süss-sauer eingelegt. Wie die Chinesen halt.

        Gestern Morgen ging ich mit Frauchen wieder mal in Richtung Sportplatz. Und jetzt weiß ich auch warum dort Zäune sind. Dahinter stehen Pferde. Ich habe mich ganz doll erschreckt. Dies habe ich ihnen auch gleich gesagt. Aber beim Mittagsspaziergang lies ich sie einfach links liegen. So groß sind die nämlich doch nicht das ich Angst haben muss.

        Fahrradfahrer sind was tolles. Da kann man schön hinterher laufen. Aber der von heute Morgen fuhr mir ein wenig zu langsam. Da lohnte sich nur ein kurzer Blick.

        Auf dem Nachbargrundstück wohnt eine kleine Hundedame (Yorkshire). Ich habe sie ganz vorsichtig beschnuppert. Ich durfte ja nicht zu tief einatmen, sonst hätte ich sie bestimmt verschluckt.
        Sie kläfft jedesmal wenn ich an ihr vorbei gehe. Aber das stört mich nicht. Ich gehe einfach weiter.
        Der Golden Retriever (Rüde) von unten hat eine große Klappe. Das sage ich ihm auch jedesmal wenn ich ihn sehe.

        Wenn ich beim Gassigehen andere Hunde treffe, halten diese Abstand oder gehen freiwillig in eine andere Richtung. Ich denke mal das liegt einfach nur an meiner Größe und deren Herrchen/Frauchen haben Angst vor mir. Verständlich. Ich bin nach dem Wissen von Frauchen der einzige Bernhardiner hier im Ort.

        Jetzt bin ich aber total müde. Ich hau mich auf die Seite und schlaf den Schlaf der Gerechten.




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        • #5
          Tagebucheintrag vom 06.04.2016

          Ich habe sogar schon ein paar Kommandos gelernt.

          Halt/Stopp = ich bleibe stehen
          Sitz = ich setze mich hin
          Max = ist mein Name und ich höre schon gut drauf
          Frauchen = ist zum kuscheln da
          Herrchen = ist zum toben da

          Des weiteren bleibe ich immer ruhig stehen bis ich angeleint bin und gehe erst auf Kommando los. Das gleiche mache ich beim Ableinen.

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          • #6
            Tagebucheintrag vom 08.04.2016

            Hallo ihr Lieben

            Gestern habe ich mit Herrchen zusammen gekocht. Ich habe genau zugesehen wie er geschnippelt und gerührt hat. Herrchen ist richtig stolz auf mich.
            Er meint, einen besseren Azubi hatte er in der Küche noch nie und das ich das Abschmecken schon sehr gut beherrsche.


            Frauchen hatte mich gestern vormittag eine halbe Std. gekämmt. Sie sagte, das sie dann nicht mehr so oft mit dem Staubsauger kommen muss.
            Hey, bei dem Gedanken halte ich doch gern still. Nicht, das ich Angst vor dem Staubsauger hätte. Aber das Teil nervt echt. Immer wenn Frauchen damit
            ankommt gehe ich freiwillig auf den Balkon. Von dort aus kann ich auch viel besser sehen, wann der Teppich wieder haarfrei ist.

            Im Dunkeln spazieren gehen behagt mir nicht so sehr. An den dunklen Stellen zwischen den Laternen darf Frauchen sogar vorgehen und falls dort böse Buben oder ähnliches lauern,
            soll sie ihnen Bescheid sagen, wie groß ich doch bin und das ich dann auch gleich da bin.

            Die Hauptstraße macht mir keine Probleme. Ich bleibe einfach auf dem Bürgersteig und schon können mir die Autos nichts. Wird dieser mal eng gehe ich sogar bei Fuß.

            So, aber nun will ich das schöne Wetter noch ein wenig geniesen.

            Bis bald, euer Max








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            • #7
              Tagebucheintrag vom 24.04.2016

              Hallo ihr Lieben,

              endlich habe ich mal wieder etwas Zeit mich zu melden.

              Die letzten Wochen waren richtig super. Nur leider das Wetter manchmal nicht. Meinetwegen braucht es nämlich nicht zu regnen.
              Da macht das Spazierengehen nicht so viel Spaß und Frauchen muss immer ganz viel betteln damit ich etwas schneller gehe.
              Die hat ja auch ne Jacke mit Kapuze an und weiß gar nicht wie das ist, wenn das Fell nass und immer schwerer wird. Außerdem werden meine Pfoten vom
              Spritzwasser ganz dreckig.

              In dieser Woche hatte ich vormittags sturmfreie Bude. Herrchen und Frauchen mussten beide auf Frühschicht. Man war das schön ruhig.
              Ich konnte problemlos meiner zweitliebsten Beschäftigung ohne Störung nachgehen.

              Mit der Nachbarshündin komme ich sehr gut zurecht. Sie ist zwar schon etwas älter (9 Jahre), aber meinen Spielaufforderungen kommt sie dennoch ab und an nach.
              Wenigstens ein Hund, der mit meiner Größe und dadurch wirkenden Tollpatschigkeit beim Spielen ein wenig zurecht kommt.

              Aber am liebsten tobe ich mit Herrchen. Den ziehe ich, wenn es sein muss, sogar vom Sofa. Einfach den Arm oder die Hand von ihm in die Schnauze nehmen und
              in Richtung Teppich ziehen. Wenn das nicht klappt, nehm ich auch mal seine Füße.

              So, aber jetzt muss ich erstmal Abendbrot essen.



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              • #8
                Tagebucheintrag vom 30.07.2016

                Hallo ihr Lieben

                Ich weiß, ich habe mich lang nicht mehr gemeldet, aber ich hatte einfach keine Zeit dafür gefunden.

                Mir geht es richtig prächtig. Zwar habe ich tierisch Angst vor Gewitter und noch ein paar kleinere "Macken", aber die haben wir ja alle.
                Z.B. kann ich Motorräder und die Müllabfuhr nicht leiden. Die sind mir einfach zu laut.
                An Katzen kann und will ich mich nicht gewöhnen. Erst recht nicht nachdem mir so ein Biest mit ausgefahrenen Krallen an der Schnauze hing.
                Autofahren hingegen ist klasse. Das könnte ich den ganzen Tag machen.
                Wir fahren dann nämlich immer an Orten die ich nicht kenne und dort darf ich auch mal ohne Leine laufen. Das gefällt mir so sehr, dass ich nach ein paar Metern immer mal anhalte und nachschaue, ob die Zweibeiner mein Tempo auch halten können. Wenn nicht, dann warte ich einfach oder hole sie ab.

                Aber genug der Worte. Hier sind noch ein paar Bilder für euch.
















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