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Sammie, hat für immer sein Zuhause bei seiner lieben Pflegefamilie gefunden

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  • Sammie, hat für immer sein Zuhause bei seiner lieben Pflegefamilie gefunden

    Das ist Sammie (Sam):



    Sammie kann leider nicht in seiner Familie bleiben, weil diese umzieht und nun sucht der 7jährige Berner Sennenhund ein neues liebes Zuhause.Schweren Herzens wurde er von seinem bisherigen Frauchen und dem Sohn der Familie abgegeben.

    Sammies vorläufiges Profil vom 05.07.2015:

    Vorgeschichte: Sammie wurde von seiner Familie abgegeben, weil diese umzieht und ihn nicht mitnehmen kann. In der letzten Zeit in seinem alten Zuhause, hat Sammie vor allem im Garten (auch Wintergarten) gelebt, ohne am Familienleben teilhaben zu können. Leider musste Sammie in seinem früheren Leben auch schlechte Erfahrungen mit Menschen machen. Deshalb ist Sammie jetzt ein unsicherer Hund, der erst wieder lernen muss, Vertrauen zu Menschen zu haben.

    Wesen: ruhig, menschenbezogen, freundlich, verspielt und fröhlich, wenn Sammie zwischen Zuschnappen und Ausweichen wählen kann, wählt er immer Ausweichen

    Verhalten gegenüber Erwachsenen: gut, sucht immer wieder Kontakt, solange er nicht bedrängt wird, dann schnappt er ernsthaft zu. Noch erträgt Sammie es z. B. nicht, wenn ein Geschirr angelegt oder das Fell gebürstet werden soll.

    Verhalten gegenüber Kindern: nicht zu Kindern, Sammie schnappt ernsthaft zu, wenn er sich erschrickt oder eine SItuation als unangenehm empfindet

    Verhalten gegenüber Hunden: gutes Sozialverhalten

    Verhalten gegenüber anderen Tieren: gut bis desinteressiert gegenüber Katzen und Kleintieren, gut bis unsicher gegenüber Pferden

    Ängste: Gewitter, plötzliche Bewegungen, raschelnde Zeitungen, unangenehme Situationen (z. B. nicht ausweichen können, Körperpflege usw.)

    Trainingstand: kennt Grundkommandos, Körperpflege-/Konzentrations-/Entspannungstraining erforderlich, wird in der Pflegestelle mit begonnen

    Stubenreinheit: 100 %

    Einzel- oder Mehrhundehaltung: beides möglich, andere Hunde sollten nicht zu jung und ungestüm sein

    Jagdtrieb: gering bis gar nicht

    Treppen: nein, höchstens ein bis max. drei flache Stufen

    Gesundheit: noch kein Gesundheitscheck möglich, schlecht verheilter alter Bruch Vorderpfote links (Bein kann nicht richtig belastet werden), Verdacht auf HD, gemütliche Spaziergänge bis max. 1 Stunde sind möglich, kein wildes Spielen mit anderen Hunden (fällt um, wenn er angerempelt wird), medizinische Versorgung notwendig (Medikamente, Physiotherapie sobald dies möglich ist), leichte Inkontinenz (verliert Tröpfchen), Hundesport/Laufen am Rad/Begleiten beim Joggen sind NICHT möglich

    Autofahren: lernt er gerade, noch etwas unsicher, aber er steigt ein und verhält sich bisher ruhig im Auto

    Alleinebleiben: Sammie kann alleine bleiben, er verhält sich ruhig und stellt nichts an. In der Pflegestelle war er bisher max. 2 Stunden mit den anderen Hunden allein. Sammie wünscht sich nichts mehr, als einfach immer bei seinen Menschen sein zu dürfen, deshalb sollte er auch nicht länger alleine sein.

    Neues Zuhause: Für Sammie wünschen wir uns einen ruhigen Haushalt, ohne Kinder, gerne mit anderen Tieren. Sammies neue Menschen sollten über Erfahrung mit Hunden verfügen und bereit sein, ihm mit viel Verständnis, Geduld, Liebe und Einfühlungsvermögen zu begegnen und ihm Sicherheit und Vertrauen vermitteln. Ideal wäre es, wenn Sammie immer bei seinen Menschen sein könnte. Ein Garten sollte in seinem neuen Zuhause vorhanden sein. Sammie hat sehr lange im Garten gelebt und liebt es, gemeinsam mit seinen Menschen draußen zu sein.


    Sammie braucht noch Zeit in seiner Pflegestelle, um zur Ruhe zu kommen, eingeschätzt und medizinisch untersucht werden zu können. Sammie lernt gerade das Leben in einer Familie neu. Wir werden laufend weiter über Sammie berichten und bekanntgeben, wenn er zur Vermittlung bereit ist.
    Zuletzt geändert von Bernerrettung; 11.11.2015, 00:36.

  • #2
    Tagebucheintrag vom 28.06.2015

    Heute haben wir den süßen Sammie abgeholt, mit ein bisschen Überredung ist er ins Auto gestiegen und hat sich dann den Fahrtwind um die Nase wehen lassen.

    Bei uns angekommen, hat er erst einmal den Garten erkundet und unsere Hunde und zwei von unseren Katzen kennengelernt. Sammie ist noch sehr aufgeregt, alles ist so anders, als gewohnt. Unsere Hunde haben Sammie freundlich begrüßt, unsere Hündin wollte gleich mit ihm spielen und hat ihm ihre liebsten Stellen und Schätze auf unserem Grundstück gezeigt. Nur nach Spielen ist es Sammie noch nicht, aber das kommt sicher auch noch, wenn die erste Aufregung sich gelegt hat.

    Unseren Rüden fand Sammie dann doch sehr groß, was unser Schatz ja auch ist, und hat vorsichtshalber mal geknurrt. Aber da unser Rüde sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt, gab es auch keinen Ärger und alles hat sich entspannt. Der Aufenthalt im Haus ist für Sammie noch sehr aufregend, gleich geht es noch einmal raus und dann gibt es etwas zu futtern und dann wird auch Sammie sicher etwas ruhiger und schläfriger werden, nach diesem aufregenden Tag.

    Sammie erkundet den Garten




    Sammie und unsere Hunde




    Sammie und einer unserer Kater

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    • #3
      Tagebucheintrag vom 29.06.2015

      Hallo hier meldet sich Euer Sammie

      Ich sage Euch, ich habe viel erlebt, nee nee, so eine Aufregung. Da saßen da gestern plötzlich zwei fremde Menschen in meinem Garten, da musste ich erst einmal bellen. Aber dann waren die doch richtig nett. Und die hatten superduper Leckerchen dabei - Käsewürfel und Wurstscheiben. Wussten die etwa, wie gerne ich futtere? Na, da war das Eis schnell gebrochen und ich habe mich ausgiebig kraulen und kuscheln lassen.

      Bloß, dann hatten die Menschen - sind die etwa doch nicht nett??? - eine ganz blöde Idee. Die wollten mir glatt ein Geschirr anziehen. Wie Ihr seht, trage ich kein Geschirr - das mag ich nämlich gar nicht! Könnt Ihr Euch das vorstellen, mir ist doch glatt mal ein Geschirr in mein hübsches Gesicht geschlagen worden! Also bis wir da mal drüber reden können, das dauert. So dumm bin ich nicht, dass ich gleich jedem Menschen vertraue, nicht mit mir.

      Obwohl, eigentlich sind die doch ganz nett und ich bin dann ja auch in ihr Auto gestiegen, zum ersten Mal seit vielen Jahren - ich bin ein Held, jawoll! Und ich glaube fast, das war eine ganz gute Entscheidung.

      Irgendwann sind wir dann hier angekommen, ein großer Garten (das war schon mal gut und total spannend), zwei Hunde und auch noch so komische kleine Tiere, die heißen Katzen und haben mich zuerst ganz streng angeschaut und dann gar nicht mehr beachtet. Nun gut, habe ich mir gedacht, dann beachte ich die eben auch nicht.

      Aber die Hunde - Zwischenfrage: Ist der große Kerl wirklich ein Hund ? Also, so einen großen Kerl habe ich ja noch nie gesehen und vorsichtshalber mal geknurrt und mir dann ganz schnell überlegt, dass Knurren vielleicht doch keine gute Idee ist? Jetzt guckt der mich immer an, na ja, ich glaube den gibt es gar nicht, ist vielleicht eine Fata Morgana

      Und dann ist da noch diese Hündin, süß ist sie ja und nett, aber manchmal doch ein bisschen verrückt. Alles in allem, nicht schlecht hier, aber soooo aufregend!

      Ich kenne das ja gar nicht so richtig, im Haus leben, meine ich. Ist aufregend und ich habe erst mal ordentlich gehechelt und mich in den Flur gelegt. Aber dann hat Pflegepapa da so auf einem Stuhl gesessen und ich habe mir gedacht, setze ich mich doch mal zu ihm. War gut. Pflegepapa hat gleich gestreichelt, dass mag ich sehr, sehr gerne - streicheln und kuscheln, davon bekomme ich nicht genug und ein liebes Wort an mich reicht, schon komme ich fröhlich angewackelt und lasse mich bemachen.

      Pflegepapa und Pflegemama haben auch schon herausgefunden, was ich so gar nicht mag, aber auch wirklich überhaupt nicht. Wenn ich mich bedrängt fühle, mir etwas unheimlich ist, dann möchte ich bitte ausweichen können. Sonst tacker ich, jawoll! Da muss Mensch dann schnell sein Aber ein klitzekleines bisschen Vertrauen habe ich schon, ich mag ja Menschen und meinen Pflegepapa ganz besonders - ein paar von meinen Dreadlocks durfte er deshalb schon abschneiden und über kurz oder lang werdet Ihr dann auch sehen können, wie schön ich wirklich bin, wenn das olle Fell, schönes Fell geworden ist.

      Meine erste Nacht im Pflegezuhause habe ich schnarchend verbracht, bis kurz vor 5 Uhr morgens. Da musste ich mal dringend raus und etwas erledigen, Ihr wisst schon ... Ich habe mir gedacht, ich belle mal, vielleicht kommt ja jemand. Hat geklappt, Pflegepapa kam - äußerst verschnarcht und das um die Zeit, ich muss schon sagen - und wir sind schön raus. Ich bin ganz doll gelobt worden, weil ich so brav Bescheid gesagt habe. Bin ja auch ein kluger Junge.

      Heute habe ich meinen allerersten Bananenjoghurt von Pflegepapa bekommen - lecker, schaut mal



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      • #4
        Tagebucheintrag vom 01.07.2015

        Huhu, hier meldet sich Sammie mal wieder

        *Kicher* mit dem Ausschlafen klappt es bei Pflegepapa und Pflegemama in letzter Zeit nicht so dolle. Sie haben schon gesagt, einen Wecker brauchen sie eigentlich nicht mehr. Dienstag Morgen, so gegen 4.30 Uhr habe ich gehört, wie die Vögel draußen so richtig munter wurden; ein neuer Tag war da, den musste ich dann doch auch begrüßen, oder?
        JUHUU, HALLO TAG

        Heute habe ich ein wenig länger geschlafen, bis kurz vor 5.00 Uhr Vielleicht hätte ich sogar noch länger geschlafen, wenn die Katzen nicht das Modem von der Kommode geworfen hätten, da waren wir alle gleichzeitig wach. Das war schön

        Meine Pflegeeltern sagen, ich bin ein richtiges Kuschelmonster. Vielleicht meinen sie damit, dass ich mich immer so freue, gestreichelt und geknuddelt zu werden? Ein paar von meinen Filztroddeln sind schon alleine durch die vielen Streicheleinheiten locker geworden und können jetzt ganz bequem vom Boden aufgesammelt werden. Und wenn ich so richtig entspannt bin und gekrault werde, dann klappt es auch schon mal, dass Pflegepapa mir ein bisschen von dem ollen Filz abschneidet. Bevor ich die Schere sehen kann - Alarm! - hört Pflegepapa auf und schon ist wieder ein bisschen etwas geschafft.

        Schaut mal, die Ausbeute von heute Abend




        Hier gibt es ja immer lecker Futter, von dem Bananenjoghurt habe ich Euch ja schon erzählt. Jetzt bei der großen Hitze gibt es extra für uns Hunde lecker leicht gekühlte Kochwurst, mit Fleisch und Gemüse und vielen guten Dingen drin. Die mag ich so gerne, na gut, nicht nur ich, die mögen hier alle

        Guckt mal, wie es mir schmeckt




        Am Wochenende soll es noch heißer werden und ich habe gehört wie Pflegepapa und Pflegemama von Dauersiesta und gefrorenem Joghurt geredet haben. Was das wohl wieder zu bedeuten hat?

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        • #5
          Tagebucheintrag vom 03.07.2015

          Huhu, hier der Sammie


          Ich muss Euch was erzählen, ich habe nämlich meine Pflegeeltern total überrascht. Nicht einmal, sondern gleich zweimal!

          Meine Pflegeeltern sagen ja immer, sie trainieren im Moment mit mir nur wohlfühlen und wollen sehen, wie ich so drauf bin. Keine Ahnung was sie damit meinen, ich muss ja nix machen. Wenn ich mag, darf ich mitlaufen, wenn ich komme und Kontakt möchte, werde ich ausgiebig gestreichelt und es gibt natürlich lecker Futter. Wenn das Training ist, gerne, mehr davon. Aber mal ehrlich, das kann doch nicht alles sein? Da habe ich mir gedacht, ich zeige mal, was ich kann.

          Pflegepapa sagt zu der kleinen Hündin "Sitz" und da habe ich mich doch gleich auf meinen Pöppes gesetzt. Schön langsam, so schnell geht das ja alles nicht, wenn man es an der Hüfte hat, aber immer noch schneller als die Kleine Ha, ich sage Euch, da hat der Pflegepapa vielleicht Augen gemacht Dann hat er mal "Platz" versucht, kann ich doch, ist doch eine meiner leichtesten Übungen (wer liegt nicht gerne mal auf der Terrasse?). Auf "Komm" höre ich ja sowieso, das war mal klar. Natürlich komme ich, bin ja eigentlich eh nie weit weg.

          Das war die erste Überraschung und jetzt kommt die zweite: Ihr wisst ja, ich kenne das Auto fahren nicht gut, bin als Welpe mal gefahren und dann letzten Sonntag, als meine Pflegeeltern mich abgeholt haben. Und da war es mir auch so gar nicht geheuer, einzusteigen. Aber wenn Ihr jetzt denkt, das ist jetzt immer noch so, nee, ich lerne fix. Gestern stand die Klappe am Auto offen (Auto steht hier immer auf dem Grundstück, wenn es nicht fährt *grins*) und da springt die Kleine rein und ehe Pflegepapa noch richtig gemerkt hat, was sich da anbahnt, schwupp saß ich neben der Kleinen im Auto - Schade nur, dass da natürlich wieder niemand Kamera oder Handy parat hatte.

          Es soll ja auch bald neue Fotos geben, habe ich gehört. Aber bitte nicht von mir bei Gewitter, das wäre mir peinlich Bei Gewitter bin ich eine kleine Bangebüx, nur gut, dass die anderen beiden auch Angsthasen sind. Und noch besser, dass der Große an sich schon so ruhig ist, da haben die Kleine und ich uns gleich mal zu ihm gesetzt und als dann auch noch der Pflegepapa kam, war es schon viel besser - aber Fotos davon müssen nicht sein! (Übrigens, Pflegemama hat das Gewitter einfach verschlafen unglaublich!)

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          • #6
            Tagebucheintrag vom 04.07.2015

            Huhu, hier kommt Sammie mit den versprochenen Fotos und das Joghurteis habe ich auch schon geschlabbert

            Der Große und ich - es ist zu warm, wir möchten bitte wieder ins Haus




            Ich gehe mit Pflegepapa die Pferde besuchen. Ich höre die immer stampfen und schnauben, Pflegemama sagt, dass sind junge Hengste und denen ist langweilig, deshalb kommen sie so nah zum Haus. Die Weide ist direkt hinter der Hecke. Die sind so groß; ich bin ja neugierig und freundlich, aber ein bisschen unheimlich sind mir die großen Tiere schon.




            Heute habe ich mir ganz brav zwei Zecken ziehen lassen. Eine große Zecke saß direkt an meiner Augenbraue und weil ich Körperpflege ja nicht so mag, war Pflegemama zuerst skeptisch, wie ich das wohl finde, wenn sie da direkt an meinem Auge ziept. Aber dann haben meine Pflegeeltern beschlossen, egal, wir schauen mal. Pflegepapa und geknuddelt und Pflegemama hat die Zecke gezogen. Dann haben sie gesehen, da saß noch eine kleine Zecke direkt neben der großen. Die musste dann auch noch dran glauben. Boah, ich hasse diese Viecher!

            Jetzt aber zu dem versprochenen Joghurteis - das war so lecker, ich glaube, davon bekomme ich nie genug. Wenn Ihr genau hinschaut, seht Ihr auch etwas von den Filzflusen, die aus meinem Fell fallen. Wenn das so weiter geht, bin ich die bald alle los.





            Bis bald, Euer Sammie

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            • #7
              Tagebucheintrag vom 06.07.2015

              Guten Morgen, hier der Sammie

              Heute Morgen habe ich meine Pflegeeltern schon wieder überrascht, ich bin echt gut in Überraschungen

              Seit Ende letzter Woche habe ich meinen Weckdienst eingestellt. Mir war aufgefallen, die stehen hier alle morgens auch so auf, da brauche ich mich gar nicht groß drum kümmern!

              Nun denn, heute morgen ist Pflegemama auch tatsächlich wieder ohne meine Unterstützung aufgestanden. Natürlich habe ich sie gleich als erster hier begrüßt, gehört sich ja so. Wisst Ihr, was ich dann gemacht habe? Zum ersten Mal, seit ich hier bin?

              *Trommelwirbel* Nach der Begrüßung habe ich mich auf ein Hundebett gelegt, mein Köpfchen gebettet und die Augen wieder geschlossen

              Bis bald, Euer Sammie

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              • #8
                Tagebucheintrag vom 07.07.2015

                Unsere unverwüstliche und zuverlässig Gute-Laune-Allzweckwaffe Hope hat es geschafft - Sammie hat heute morgen mit ihr im Garten ein Laufspiel gespielt

                Dann wollte Benny auch mitspielen, nur war so eine auf ihn zustürmende, bellende und den Kopf hin und her werfende (Bennys Spielmethode) Dampframme Sammie dann doch nicht ganz geheuer - aber das wird bestimmt auch noch

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                • #9
                  Tagebucheintrag vom 08.07.2015

                  Sammie und der Kong

                  Sammie war in den ersten Tagen viel zu aufgeregt, um sich länger auf etwas zu Kauen zu konzentrieren. Hühnerhälse waren eine Herausforderung, der er noch nicht gewachsen war. eine Möglichkeit waren Zahnprobleme, seine Zähne sehen auf den ersten Blick gut aus, etwas Zahnstein. Wir denken wirklich, eher Stress als Zahnprobleme. Wir haben uns sehr gefreut, als er vorgestern dann ein knorpeliges Endstück Kalbsbrustbein genommen und tatsächlich gefressen hat.

                  Gestern sind wir dann einen Schritt weiter gegangen. Kauen und Nuckeln entspannt ganz ungemein, deshalb haben wir für Sammie einen eigenen Kong in Knochenform gekauft. Der sieht nun ganz anders aus als Hopes üblicher Kong und so sind die beiden gut zu unterscheiden. Gestern Abend war Premiere. Benny bekam eine Riesenkaustange (er interessiert sich nicht für Kongs), Hope bekam ihren Kong und Sammie seinen. Gefüllt waren beide gleich, mit kleinen Hundekeksen und Leberwurstpaste an den Öffnungen.

                  Sammie nahm den Kong, hat einmal dran geleckt, ihn dann liegen gelassen und ist gegangen. So schnell gebe ich nicht auf, also den Kong genommen und wieder Sammie gegeben. War okay, das Ganze wiederholte sich und da habe ich gemerkt, gleich wird es nicht mehr okay sein. Sammie begann, seinen Kong zu sichern und hätte ihn auch verteidigt. Ob das nun an dem Kong oder an meinem scheinbaren Interesse daran lag, kann ich heute noch nicht sagen. Dazu muss Sammie noch weiter beobachtet werden. Kurze Erklärung: Ich bin nicht der Auffassung, dass ein Hund sich alles von mir wegnehmen lassen muss, bei uns gibt es diesen "weg nehmen und wieder geben" Unfug nicht. Ich habe ihm den Kong nicht weggenommen sondern gegeben, weil er scheinbar damit nichts anzufangen wusste und ging. Sammie legte seine Pfote auf den Kong und blickte in die Runde, dann begann er, sich mit dem Kong zu beschäftigen, hörte wieder auf, legte die Pfote wieder drauf und wieder von vorne. Er drehte sich mit dem Kong weg, eindeutig eine gute Ressource, ein Schatz. Leider hat das alles so lange gedauert, dass unsere beiden mit Kaustange bzw. Kong fertig waren und nun Interesse an Sammies Schatz zeigten. Hope war kein Problem, ein mahnendes Wort und sie kam brav zu mir auf die Couch. Zwischenbemerkung: Boah, bin ich stolz, für Hope eine echte Leistung. Bennys Methoden sind subtil und furchteinflößend. Benny guckt. Und guckt. Also haben wir Bennys Blickkontakt unterbrochen, mein Mann ist mit allen drei Hunden in den Garten "Juhu, Action" und ich habe den Kong verschwinden lassen. Jetzt bleibt der Kong erst einmal eine Weile verschwunden, bis Sammie und auch unsere Hunde, sich weiter entspannt haben.

                  Ich finde diese Geschichte aus zwei Gründen wichtig. Für Sammie ist Entspannung das erste und wichtigste Ziel und Sammie verteidigt Ressourcen. Wir werden jetzt gezielt an der Entspannung arbeiten. Wir wissen schon, Sammie kann sich, wenn er gestreichelt wird, entspannen und auch entspannt auf die Seite legen. Sein Atem wird langsamer, er mag auch festere Berührungen, fast schon leichte Massagen und döst ein. Nun müssen wir als erstes herausfinden, welche Berührungen er ganz besonders mag, damit wir hier mit der Konditionierung beginnen können. Die Schwierigkeit dabei, ihn zu beobachten, ohne das er denkt, wir schauen ihn intensiv an. Denn das ist für ihn auch noch Stress. Im Gegensatz zu unseren Hunden; Hope denkt dann, es gibt jetzt Action, Benny schaut innig zurück und verfällt in Schmuse- und Kuschelmodus. Für Sammie ist es noch Stress und so müssen wir da sehr subtil vorgehen. Am besten wird das wohl zu zweit gehen. Einer streichelt und der andere schaut von weiter entfernt, wie unbeteiligt zu.

                  Das war es für heute, hier noch Fotos von Sammie und seinem Schatz:










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                  • #10
                    Tagebucheintrag vom 09.07.2015

                    "I'm singing in the rain, Just singin' in the rain, What a glorious Feeling, I'm happy again ..."


                    Regenspaziergänge sind sooo toll, die frische Luft, die spannenden Gerüche, die Pfützen zum Patschen, die kleine Verrückte hat es mir gezeigt und es stimmt - einfach YEAH

                    ... Pfoten und Bauch habe ich mir auch ganz brav abtrocknen lassen, Handtücher sind gar nicht so schlimm wie Bürsten


                    Bis bald, Euer Sammie

                    Kommentar


                    • #11
                      Tagebucheintrag vom 11.07.2015

                      Die Ketten sind gefallen


                      Hauptdarsteller:

                      Sammie, der sehr tapfer war
                      ein Kettenwürger, der zu eng war, um ihn Sammie über den Kopf zu ziehen
                      mein Mann
                      ein Bolzenschneider








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                      • #12
                        Tagebucheintrag vom 13.07.2015

                        Nachtrag zu den Regenspaziergängen:

                        Laut Pflegepapa ist Sammie ein verkappter Wassermann Wir trieften alle, selbst unsere große mochte schon nicht mehr, aber der Herr Sammie wollte kein Ende finden. Leider keine Bilder, bei dem Wetter hier, hätten wir eine tiefseetaugliche Kamera gebraucht

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                        • #13
                          Tagebucheintrag vom 18.07.2015

                          Hallo alle miteinander, hier Euer Sammie

                          Ich sage Euch, ich werde hier noch zum Langschläfer. Ist aber auch so schön, ich schlafe abends ein und morgens ist immer noch alles so, wie am Tag davor! Wenn Pflegemama und Pflegepapa aufstehen, unterbreche ich meinen Schlaf, um sie zu begrüßen "Hallo, schön dass Ihr noch da seid" und dann gehe ich schnurstracks auf mein Bett und schlafe weiter.

                          Überhaupt schlafen, dösen, ruhen. Das mache ich alles sehr gerne. Aber möchte dabei bitte nicht mit Kameras oder so gestört werden. Gleich könnt Ihr meinen, Muss-das-jetzt-sein Blick bewundern. Pflegemama sagt, auf den Fotos kann man auch sehen, dass ich hängende Unterlider habe und eine leichte Bindehautentzündung. Aber das sie behauptet, im Dunkeln sehe ich aus, wie der Hund von Baskerville, finde ich doch übertrieben. Sie eigentlich auch, glaube ich. Denn sie sagt, es ist noch nicht so schlimm, dass dringend etwas gemacht werden müsste und wir könnten noch ein bisschen warten, bis wir das Wagnis Augensalbe angehen. Aber schaut selbst.


                          Könnt Ihr auch sehen, dass mein Fell auf dem Rücken und an den Seiten schon ein bisschen glänzt? Das kommt vom vielen Streicheln Meine Pflegeeltern sagen, ich hätte ein ganz schreckliches Fell, aber das würde alles werden. Auf dem Rücken ist es fast so kurz, wie das Fell von meiner Pflegeschwester - aber es glänzt, jawoll - und die Beine und mein hinterer Bereich einschließlich Schwanz sind noch ganz verfilzt. Aber auch das soll wohl mit der Zeit alles werden?

                          Mein großer Pflegebruder ist krank geworden, plötzlich konnte er nicht mehr aufstehen Pflegemama und Pflegepapa haben ihm dann auf die Beine geholfen und zum Tierarzt gebracht. Das war eine Aufregung! Zuerst wusste ich gar nicht, was ich tun sollte. Pflegemama und Pflegepapa hatten gleich zwei Geschirre und mit denen haben sie an dem Großen herumgemacht und der konnte doch nicht! Ich habe mich richtig aufgeregt und gebellt und wollte mich immer zwischen Menschen und Pflegebruder schieben, damit sie ihn mit diesen schrecklichen Dingern in Ruhe lassen. Aber da bin ich dann einfach nur ganz lieb und ruhig rausgebracht worden. Ich habe ja schon neugierig an diesen Geschirren geschnuppert, weil Pflegeschwester und Pflegebruder sich immer so darüber freuen, wenn sie angezogen werden und das finde ich ja schon merkwürdig. Sind die vielleicht doch was Schönes und gar nicht schlimm? Aber zwei Geschirre und er konnte doch nicht, das war dann doch ein bisschen zuviel für mich. Inzwischen geht es meinem Pflegebruder schon wieder ein bisschen besser, er läuft schon wieder im Garten herum. Aber er trägt jetzt immer ein Geschirr - schüttel, grusel, furchtbar - und kommt noch nicht zu Spaziergängen mit.

                          Wisst Ihr was hier auch ganz toll ist? Ich bekomme zweimal am Tag einen vollen Napf mit leckerem Futter und kleine Zwischenmahlzeiten und Leckerchen - hach, vielleicht bekomme ich doch noch was auf die Rippen? Pflegemama sagt immer, wenn es an die Futterrationen geht, die beiden müssen abnehmen und die halbe Portion muss zunehmen. Wen meint sie denn mit halber Portion?

                          Guckt doch mal, ich bin doch keine halbe Portion? Die Kleine ist doch viel kleiner - und runder *kicher* - als ich.


                          Bis bald, Euer Sammie

                          Kommentar


                          • #14
                            Tagebucheintrag vom 23.07.2015

                            Boah, ich muss Euch schnell etwas erzählen! Gestern habe ich etwas ganz Gruseliges gesehen

                            Der Große und ich, wir liegen da so im Haus herum und dösen vor uns hin, da kommt Pflegepapa und setzt sich zu dem Großen auf den Boden. Na gut, das kenne ich, da habe ich mir noch nix gedacht.

                            Aber dann, wisst Ihr was Pflegepapa dann gemacht hat? Er hat dem Großen die Krallen an den Vorderpfoten gekürzt, mit einer KRALLENZANGE - mich schüttelt es jetzt noch.

                            Aber ich war tapfer, ich habe mich nicht versteckt. Nein, ich bin liegen geblieben und habe zugesehen. Ohne mich zu rühren. Ohne mit der Wimper zu zucken. Ohne, dass sich auch nur ein Härchen an mir bewegt hätte. Beinahe hätte ich noch die Luft angehalten. Aber ich bin nicht weggelaufen!

                            Und der Große? Was glaubt Ihr, was der gemacht hat? Gar nix! Er hat still gelegen und Pflegepapa machen lassen und dann hat er sich nur kurz die KRALLENZANGE - grusel - angeschaut.

                            Dann haben wir alle ein Leckerchen bekommen und sind gestreichelt worden Das war gut

                            Bis bald, Euer Sammie

                            Kommentar


                            • #15
                              Tagebucheintrag vom 24.07.2015

                              Heute gab es ganz was Feines zu futtern - Blättermagen Mögt Ihr den auch so gern? Das war so lecker! Ich habe noch Nudeln und Pute dazubekommen, weil Pflegemama sagt, von "nur Blättermagen" bekomme ich nix auf die Rippen und auch keine Muskeln. Sah ein bisschen aus, wie Nudeln mit Spinat *kicher*, als Pflegemama das gesagt hat, hat Pflegepapa "BÄH" gesagt und ist gegangen - verstehe ich gar nicht?

                              Na ja und dann ist es mir wieder passiert Wir hatten alle aufgefuttert und waren gegangen und Pflegemama wollte die Näpfe hochnehmen und es war doch so lecker gewesen und da habe ich gedacht, nee ich schlabber doch lieber noch mal durch den Napf und bin zurück und habe geknurrt und ein bisschen meine Zähne gezeigt... Pflegemama hat sich einfach umgedreht und mir den Rücken zugekehrt. Sie wollte sich gar nicht mit mir streiten und hat auch gar nicht geschimpft, hat gewartet, bis ich noch einmal durch den Napf geschlabbert habe und gegangen bin. Puh, noch mal gut gegangen.

                              Und wisst Ihr, was? Pflegepapa und Pflegemama schimpfen nie, wenn ich mal knurre (auch nicht, wenn ich schnappe, aber das muss ich hier gar nicht mehr oft machen). Sie finden das richtig gut und freuen sich daran, wie ich langsam lerne, dass ich sagen darf, wenn ich etwas nicht will und dass Menschen da dann auch drauf achten und ich gar nicht immer gleich schnappen muss, wenn was ist. Sie sagen, irgendwann hätte ich auch gelernt, dass ich nicht knurren muss und bis dahin, ist es nicht schlimm.

                              So richtig vorstellen kann ich mir das ja noch nicht, oder vielleicht doch? Es ist alles sehr verwirrend. Ich möchte ja schon gerne alles, was mir gut gefällt auch haben und verteidigen. Nur immer klappt das hier auch nicht so ganz Heute wollte ich neben der Couch liegen, daneben wo die Pflegemama gesessen hat. Und da hat es draußen geknallt und der Große wollte jetzt auch da liegen. Weil er liegt da wohl, wenn es knallt. Aber ich wollte da jetzt liegen bleiben und habe gebellt und geknurrt und gemeckert. Hat alles nix genützt ... Der Große hat sich einfach hingelegt, halb auf mich drauf und ich musste dann so liegen bleiben - war besser, glaube ich.

                              Manchmal bin ich noch sehr gestresst und manchmal fühle ich mich nur pudelwohl und habe Spaß und bin ganz entspannt. Schaut mal, das bin beides ich - einmal gestresst und einmal schon fast entspannt mit Wohlfühlzahn

                              Bis bald, Euer Sammie



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